Das Schachgedächtnis
Großmeister wie etwa der Russe Gari Kasparov sind nicht deshalb so erfolgreich, weil sie besonders viele Spielzüge im voraus berechnen
können. Vielmehr haben sie den Verlauf bereits gespielter Schachpartien im Kopf. Man schätzt, daß ein Spieler wie Kasparov über mehrere 100.000 Spielsituationen abgespeichert hat.
Während einer Partie vergleicht er die Stellung der Figuren auf dem
Brett mit alten Spielen seines Gegners, die er im Kopf gespeichert hat.
Er erkennt so, was sein Gegner vorhat. Je mehr Spielsituationen des
Gegners er gelernt hat, also je besser sein „Schachgedächtnis“ ist, desto eher erkennt er die Strategie des Gegners und kann entsprechend
reagieren.
Quelle: http://www.wdr.de/tv/quarks/global/pdf/gedaechtnis.pdf