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	<description>Froh zu sein bedarf es wenig</description>
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		<title>Liebe Kapitalismuskritiker,</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 00:29:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[was habt Ihr eigentlich anzubieten? Natürlich versteht unter Kapitalismus nicht jeder dasselbe, doch die in der Wikipedia unter Berufung auf Karl Bachinger, Gerhard Willke und Max Weber aufgeführte Definition „Allgemein begreift man Kapitalismus als eine Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, die auf Privateigentum an den Produktionsmitteln und einer Steuerung von Produktion und Konsum über den Markt beruht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>was habt Ihr eigentlich anzubieten? Natürlich versteht unter Kapitalismus nicht jeder dasselbe, doch die in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalismus" target="_blank">Wikipedi</a><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kapitalismus" target="_blank">a</a> unter Berufung auf Karl Bachinger, Gerhard Willke und Max Weber  aufgeführte Definition „Allgemein begreift man Kapitalismus als eine  Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung, die auf Privateigentum an den  Produktionsmitteln und einer Steuerung von Produktion und Konsum über  den Markt beruht. Als weitere Merkmale werden genannt: die Akkumulation  und das „Streben nach Gewinn im kontinuierlichen, rationalen  kapitalistischen Betrieb“, dürfte seine wesentlichen Eigenschaften  zusammenfassen.<span id="more-942"></span>Eigenschaften, die erstaunlich nüchtern klingen,  wenn man bedenkt, was für Emotionen, vor allem was für einen Hass, schon  der Begriff Kapitalismus zu wecken vermag. Gut, dass ein Medium, das  sich selbst „<a href="http://www.scharf-links.de/47.0.html?&amp;tx_ttnews[tt_news]=20889&amp;tx_ttnews[backPid]=56&amp;cHash=3e31e58860" target="_blank">scharf links</a>“  nennt, ein Interview mit einem Organisatoren einer Silvesterdemo in  Stuttgart veröffentlicht, der Sachen von sich gibt wie „[...] das  herrschende Rechtssystem ist darauf ausgelegt, jedes eigenmächtige  Handeln dieser Mehrheit, das die Eigentums- und Machtverhältnisse  untergräbt, konsequent zu bestrafen und zu unterbinden. Dabei ist ganz  egal ob die „Täterinnen und Täter“ aus Verzweiflung, Wut oder  Überzeugung handeln.<br />
Dieses System ist organisierte Ungerechtigkeit  und Entmündigung. Unsere Antwort lautet daher: Solange der Kapitalismus  besteht, werden wir ihm keinen Frieden gönnen!<br />
No Justice, No Peace  …“, mag so überraschend nicht sein, aber Kritik am Kapitalismus geht  weit über die radikale Linke hinaus. So bezeichnet die „<a href="http://www.gj-nds.de/aktuelles/beschluesse/3310402.html" target="_blank">Grüne Jugend Niedersachsen</a>“  den „menschenfeindlichen Antikapitalismus“ zwar als „noch schlimmeres  System“ als den Kapitalismus, will aber dennoch den „Kapitalismus  überwinden“. Vor allem die „soziale Ungleichheit“ schmeckt den  Mitgliedern der grünen Jugendorganisation nicht, auch vom Fortschritt  haben sie ihre ganz eigene Vorstellung: „[... ] wir kritisieren seine  zwangsläufig unermüdliche Dynamik des Fortschritts, die einen  Entwicklungsstand als immer währende Voraussetzung für eine gedachte  zivilisatorische &#8220;Weiterentwicklung&#8221; sieht.</p>
<p>Technische Innovation muss konkrete menschliche Bedürfnisse  befriedigen und nicht Zweck einer weiteren Verwertungslogik sein &#8211; auch  außerhalb von industriellem Einsatz in den sozialen Beziehungen.“ Wie  genau die Überwindung des Kapitalismus aussehen soll, wollen uns die  Nachwuchspolitiker aber trotzdem nicht verraten. „Schlussendlich können  und wollen wir nicht sagen, wie wir uns ein anderes Gesellschaftssystem  fernab des Kapitalismus bis ins letzte Detail vorstellen. Zu viele linke  Vorschläge sind in der Geschichte daran gescheitert, dass sie zuerst  autoritär erdacht und dann direkt umgesetzt wurden. Jede_r von uns ist  Teil dieser Gesellschaft und wir werden von dieser Gesellschaft geprägt.  Wir können uns gar nicht ausmalen unter welchen Verhältnissen Menschen  vielleicht in Tausend Jahren leben werden. Wir wissen nur, dass wir  nicht an das &#8220;There-is-no-alternative&#8221;-Prinzip glauben. Es gibt  Alternativen zum Kapitalismus. Unser Weg zur Überwindung des  Kapitalismus ist ein Weg der Negation, ein Weg der Auseinandersetzung,  ein Weg des Diskurses und des gemeinsamen Entwickelns einer neuen  politischen Idee“, heißt es auf ihrer Internetseite. Auch „Attac“, die  „Naturfreundejugend“ und natürlich „Die Linke“ würden gern den  Kapitalismus überwinden. Die Argumente sind bekannt: Das verhasste  System begünstige Armut, Ungleichheit und Umweltzerstörung, eine  gerechtere Gesellschaft sei möglich.</p>
<p>Begünstigt der Kapitalismus  aber wirklich Armut? Werden einige Wenige reich auf Kosten Vieler, die  immer ärmer werden? Wenn man sich einer der Definitionen der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Relative_Armut" target="_blank">relativen Armut</a> bedient, kann dies zumindest insofern zutreffend sein, als dass bei  diesen ein Wohlstandswachstum bei den finanziell besser Gestellten die  „Schere zwischen Arm und Reich“ weiter auseinander gehen lässt. Ein  etwas anderes Bild ergibt sich, wenn man den Menschen in den Mittelpunkt  stellt und zwei ausgesprochen aussagekräftige Indikatoren miteinander  vergleicht: Die <a href="https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/rankorder/2091rank.html" target="_blank">Säuglingssterblichkeit</a> und die <a href="https://www.cia.gov/library/publications/the-world-factbook/rankorder/2102rank.html" target="_blank">Lebenserwartung</a>.  Besonders hoch ist die Säuglingssterblichkeit im weltweiten Vergleich  in Angola, Afghanistan, Niger, Mali und Somalia. Besonders niedrig ist  sie hingegen in Japan, Schweden, Bermuda, Singapur und Monaco. Die  Lebenserwartung ist in Monaco, Macao, San Marino, Andorra und Japan  besonders hoch, in Swasiland, Tschad, Nigeria, Afghanistan und Angola  besonders niedrig. Damit steht also die Steueroase Monaco, gleichzeitig  Glücksspielparadies und Banken- und Finanzplatz besonders gut da. Kein  allzu schlagkräftiges Argument für die Überwindung des Kapitalismus. Mal  angenommen, man könnte größere soziale Gleichheit schaffen, indem man  zum Beispiel jedes Einkommen, das oberhalb von 120.000 Euro jährlich  liegt, komplett wegbesteuert, dafür aber eine höhere  Säuglingssterblichkeit in Kauf nimmt, wäre das auch für die Verfechter  größtmöglicher sozialer Gleichheit in der Regel wohl kein akzeptabler  Preis. Dieses Beispiel ist auch keineswegs völlig aus der Luft  gegriffen, so haben Bill Gates und Warren Buffett beide Milliarden für  Gesundheitsprojekte gespendet – wenn ein beliebiger Staat dieselben  Summen an Steuern eingezogen hätte, wäre zwangsläufig ein großer Teil  des Geldes für Verwaltungskosten verwendet worden.</p>
<p>Zudem können  Produktionsmittel, wenn sie nicht in privater Hand sind,  logischerweise nur unter der Kontrolle irgendeiner Verwaltung stehen.  Damit aber ist allzu oft der Willkür Tür und Tor geöffnet. Denn in  diesem Moment sind diejenigen, die auf die mit den Produktionsmitteln  hergestellten Produkte angewiesen sind, nicht mehr Kunden, sondern von  dem Willen eines Verwaltungsbeamten abhängige Untertanen. Ein  Unternehmer, der seine Produkte in Konkurrenz zu anderen Unternehmern  absetzen muss, handelt äußerst unklug, wenn er etwa nicht an Menschen  einer bestimmten Hautfarbe verkauft. Ein Verwaltungsbeamter kann nur  durch entsprechende Vorschriften an einem derartigen Verhalten gehindert  werden, aber diese lassen sich ändern. Auch besteht für den Beamten  keine Notwendigkeit, an einer ständigen Verbesserung der Produkte zu  arbeiten. Da in einem solchen System sehr viel seltener Verbesserungen,  also auch sehr viel seltener Effizienzgewinne erzielt werden, ist  darüber hinaus von einer höheren Umweltbelastung auszugehen. Also, liebe  Kapitalismuskritiker, welche konkreten Alternativen habt ihr  anzubieten?</p>
<p><em><a href="http://www.freiewelt.net/blog-3879/liebe-kapitalismuskritiker%2C.html" target="_blank">ebenfalls erschienen auf &#8220;freiewelt.net&#8221;</a></em></p>
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		<title>Interessantes Interview mit Gerhard Roth</title>
		<link>http://king-of-blog.de/2011/12/07/interessantes-interview-mit-gerhard-roth/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Dec 2011 20:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Schweizer Frauenzeitschrift &#8220;Annabelle&#8221; dürfte zwar kaum das sein, was die meisten hier regelmäßig lesen, aber es ist immer wieder interessant, was der Hirnforscher Gerhard Roth im Interview so alles zu sagen hat: http://www.annabelle.ch/gesundheit/gesundheit/alles-im-kopf-gesprach-mit-dem-hirnforscher-gerhard-roth-21011 (völlig unabhängig davon, ob er mit allem Recht hat, die Wissenschaft muss ihre Erkenntnisse ja immer wieder anpassen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweizer Frauenzeitschrift &#8220;Annabelle&#8221; dürfte zwar kaum das sein, was die meisten hier regelmäßig lesen, aber es ist immer wieder interessant, was der Hirnforscher Gerhard Roth im Interview so alles zu sagen hat: <a href="http://www.annabelle.ch/gesundheit/gesundheit/alles-im-kopf-gesprach-mit-dem-hirnforscher-gerhard-roth-21011" target="_blank">http://www.annabelle.ch/gesundheit/gesundheit/alles-im-kopf-gesprach-mit-dem-hirnforscher-gerhard-roth-21011<span id="more-938"></span></a></p>
<p>(völlig unabhängig davon, ob er mit allem Recht hat, die Wissenschaft muss ihre Erkenntnisse ja immer wieder anpassen.</p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://king-of-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie kann man eine Insolvenz prinzipiell ausschließen, Herr Schäuble?</title>
		<link>http://king-of-blog.de/2011/09/18/wie-kann-man-eine-insolvenz-prinzipiell-ausschliesen-herr-schauble/</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Sep 2011 08:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[CDU]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn die EU unbedingt will, kann sie Griechenland dauerhaft subventionieren. So wie ja auch innerhalb der Bundesrepublik im Rahmen des Länderfinanzausgleichs ineffiziente Strukturen auf Kosten von effizienteren subventioniert werden. Nur: Wozu soll das gut sein? Und wie kann jemand eine Insolvenz prinzipiell ausschließen, bloß weil ihm der Gedanke nicht behagt. Denn ginge es nicht um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die EU unbedingt will, kann sie Griechenland dauerhaft subventionieren. So wie ja auch innerhalb der Bundesrepublik im Rahmen des Länderfinanzausgleichs ineffiziente Strukturen auf Kosten von effizienteren subventioniert werden. Nur: Wozu soll das gut sein? Und wie kann jemand eine Insolvenz prinzipiell ausschließen, bloß weil ihm der Gedanke nicht behagt. Denn ginge es nicht um den wirtschaftspolitischen Zwerg Griechenland, sondern um Deutschland, Frankreich oder Italien, so wäre klar: Eine dauerhafte Subventionierung solcher Nationen wäre auch mit noch so großen Anstrengungen gar nicht möglich. <span id="more-928"></span><br />
Darüber hinaus ist nicht einzusehen, warum ausgerechnet in der Politik Verträge und Absprachen bedeutungslos sein sollen. Welche Konsequenzen wird das haben? Welche Vorstellung vom Europa der Zukunft haben Sie, Herr Schäuble?</p>
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		<title>Die Klartextsprecher</title>
		<link>http://king-of-blog.de/2011/08/15/die-klartextsprecher/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Aug 2011 10:30:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungen]]></category>
		<category><![CDATA[Verschwörungstheorien]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wichtiger Grund, weshalb Verschwörungstheorien so gut wie nie stimmen ist, dass sie unterstellen, Leute, die Böses im Schilde führen, würden sich verschwören, um im Geheimen Pläne auszuhecken. Meist sind aber angehende Diktatoren, Terroristen und andere Schlächter von ihren Vorhaben derart begeistert, dass sie sie ganz offen ankündigen. Pol Pot, Robert Mugabe, Mao, Osama Bin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein wichtiger Grund, weshalb Verschwörungstheorien so gut wie nie stimmen ist, dass sie unterstellen, Leute, die Böses im Schilde führen, würden sich verschwören, um im Geheimen Pläne auszuhecken. Meist sind aber angehende Diktatoren, Terroristen und andere Schlächter von ihren Vorhaben derart begeistert, dass sie sie ganz offen ankündigen.<span id="more-923"></span></p>
<p>Pol Pot, Robert Mugabe, Mao, Osama Bin Laden und natürlich das unvermeidliche Duo Hitler &amp; Stalin haben aus ihren Absichten keinen Hehl gemacht – lange bevor sie Gelegenheit hatten, sie in die Tat umzusetzen. Wahrscheinlich waren sie selbst tatsächlich überzeugt, das Richtige zu tun. Hätten sie sich verstellen müssen, hätten sie kaum so viele Anhänger gefunden.</p>
<p>Auch heute noch sollte man daher extreme Ankündigungen ernst nehmen. Wenn Pierre Vogel Steinigungen unter Umständen okay findet, ist davon auszugehen, dass er das auch genauso meint. Man braucht bei Gefahren durch Extremisten keine Verschwörungen aufzudecken, um sie zu erkennen. Es reicht, ihnen genau zuzuhören.</p>
<p><a href="http://www.freiewelt.net/blog-3465/die-klartextsprecher.html" target="_blank"><em>ebenfalls erschienen auf freiewelt.net</em></a></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://king-of-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Grieche an sich&#8230;</title>
		<link>http://king-of-blog.de/2011/06/28/der-grieche-an-sich/</link>
		<comments>http://king-of-blog.de/2011/06/28/der-grieche-an-sich/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 12:53:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Euro]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8230;ist weder fauler noch dümmer noch generell unfähiger als der Deutsche oder der Niederländer oder der Engländer. Die gleichen politischen Rahmenbedingungen führen aber fast immer zu den gleichen Ergebnissen. Und diese Rahmenbedingungen sind in Griechenland offenbar problematisch. Erhellend ist in diesem Zusammenhang zum Beispiel, was Karl-Heinz Krüger schon 1983 im Spiegel über das damalige West-Berlin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;ist weder fauler noch dümmer noch generell unfähiger als der Deutsche oder der Niederländer oder der Engländer.</p>
<p>Die  gleichen politischen Rahmenbedingungen führen aber fast immer zu den  gleichen Ergebnissen. Und diese Rahmenbedingungen sind in Griechenland  offenbar problematisch. Erhellend ist in diesem Zusammenhang zum  Beispiel, was Karl-Heinz Krüger schon 1983 <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14020436.html" target="_blank">im Spiegel über das damalige West-Berlin</a> schrieb &#8220;Elf Milliarden Mark schießt die Bundeskasse dieses Jahr in den  West-Berliner Haushalt. Etwa ebensoviel geht für Prämien, Befreiungen,  Ermäßigungen, Vergünstigungen, Zulagen und Soforthilfen drauf, für  Transitpauschale an die DDR, Ticketzuschuß an die  Luftfahrtgesellschaften, für Kulturpolitisches und ermäßigte  Postgebühren.<span id="more-917"></span></p>
<p>Eine Dauerlast für Bonn, schon &#8211; aber auch eine  zunehmende Belastung West-Berlins, die nur noch schwer mit dem Text zum  Geläut der Freiheitsglocke in Übereinstimmung zu bringen ist: &#8220;Ich  glaube an die Würde jedes einzelnen Menschen.&#8221;</p>
<p>Daß West-Berlin in Verruf geraten ist, den Hautgout einer  Skandalstadt angenommen (Modeschöpfer Heinz Oestergaard, Modell) hat,  annehmen mußte, liegt auch an der Allgegenwart, der leichten  Verfügbarkeit anonymer Gelder.</p>
<p>Wo der Griff nach anderer Leute  Geld Anfang und Ende aller Politik sein darf, muß die Amoralität ein  ganzes Gemeinwesen durchseuchen. Wo eine Stadtregierung jede  Bittstellerei um Erhöhung der Subsidien mit der Phrase tabuiert,  andernfalls sehe sie die Erfüllung ihrer &#8220;nationalen Aufgabe&#8221; gefährdet,  ist allen ein Freibrief auf Unverfrorenheit ausgestellt: dem  Topmanager, der aus Steuergeldern seine Jagd in Tirol finanziert; dem  jugendlichen Hausbesetzer und Staatsverächter, der gleichwohl seine  &#8220;Stütze&#8221; bezieht; dem Rentner, der sich zu Altenschwof und Dampferfahrt  kutschieren läßt.</p>
<p>Nur folgerichtig kam es zu einer Vielzahl von  Affären, ob bei der Staatlichen Porzellan-Manufaktur oder der  städtischen Müllabfuhr, zur endlosen Kette der Skandale in der  Baubranche &#8211; und zu einem perversen Haushalt.</p>
<p>Die Halbstadt  unterhält ein Heer von Staatsdienern, als sei Berlin noch immer die  Viereinhalbmillionen-Metropole, noch immer Regierungs- und  Verwaltungskapitale eines Reiches: Mehr als 25 Prozent aller  Erwerbstätigen stehen im öffentlichen Dienst &#8211; und das bei einem  Schuldenberg von 26,7 Milliarden Mark.&#8221;</p>
<p>An diesem Beispiel wird ähnlich klar wie am aktuellen Beispiel  Griechenlands: Wer Misswirtschaft subventioniert, trägt zu ihrer  Erhaltung bei. Welchen Effekt sollte eine derartige Subvention auch  sonst haben? Es ist das Prinzip &#8220;Versuch und Irrtum&#8221;, das die  Marktwirtschaft der Planwirtschaft und die Wissenschaft der Ideologie  überlegen macht. Aber dafür dürfen die Irrtümer nicht auf Kosten anderer  erhalten bleiben.</p>
<p><a href="http://www.freiewelt.net/blog-3330/der-grieche-an-sich....html" target="_blank"><em>ebenfalls erschienen auf &#8220;freiewelt.net&#8221;</em></a></p>
<p><em><a href="http://www.amazon.de/Erinnerung-Emotion-Illusion-Ged%C3%A4chtnis-Folgen/dp/3842359713" target="_blank">Erinnerung, Emotion, Illusion bestellen</a></em></p>
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		<title>Sind die Hacker wirklich Freunde unserer Freiheit?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 13:29:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Von einem &#8220;Krieg&#8221; gegen diejenigen, die unsere Freiheit einschränken wollen, sprechen die nun vereinten Hackergruppen also. Konkret gemeint sind Banken und Regierungen. Aber sind diese Hacker wirklich Freunde meiner Freiheit? Ich neige dazu, dies zu bezweifeln. Nicht, das alles in Ordnung wäre, was Banken und Regierungen so tun. Aber sie sind wenigstens zu einem gewissen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Von einem &#8220;Krieg&#8221; gegen diejenigen, die unsere Freiheit einschränken wollen, sprechen die nun vereinten <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13441259/Hacker-Gruppen-schliessen-Pakt-gegen-Regierungen.html" target="_blank">Hackergruppen</a> also. Konkret  gemeint sind Banken und Regierungen. Aber sind diese Hacker wirklich  Freunde meiner Freiheit? Ich neige dazu, dies zu bezweifeln.<span id="more-914"></span></p>
<p>Nicht, das alles in Ordnung wäre, was Banken und Regierungen so tun.  Aber sie sind wenigstens zu einem gewissen Grad Gesetzen, Verträgen und  Wahlen unterworfen. Die Hacker haben überhaupt kein Mandat, maßen sich  aber an, Rechte anderer zu verletzen. Was für ein Freiheitsgewinn soll  das sein, wenn noch mehr Menschen ohne Absprache oder Vertrag für mich  handeln wollen und ich diese Handlungen nicht beeinflussen kann?</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Erinnerung-Emotion-Illusion-Ged%C3%A4chtnis-Folgen/dp/3842359713/ref=sr_1_1?ie=" target="_blank"><em>&#8220;Erinnerung, Emotion, Illusion&#8221; bestellen</em></a></p>
<p><a class="a2a_dd addtoany_share_save" href="http://www.addtoany.com/share_save"><img src="http://king-of-blog.de/wp-content/plugins/add-to-any/share_save_171_16.png" width="171" height="16" alt="Share/Bookmark"/></a> </p>]]></content:encoded>
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		<title>Gesellschaftliche Ziele gibt es nicht</title>
		<link>http://king-of-blog.de/2011/06/16/gesellschaftliche-ziele-gibt-es-nicht/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 08:18:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Eurorettung, Energiewende, Klimaschutz und vieles mehr sollen „gesellschaftliche Ziele“ sein. Doch gesellschaftliche Ziele gibt es nicht – zumindest nicht in dem Sinne, dass es sich bei ihnen um Ziele der gesamten Gesellschaft handeln würde. Ziele haben nur Individuen innerhalb der Gesellschaft, manchmal schließen sie sich dann in Parteien, Vereinen oder Bürgerinitiativen zusammen, um diese Ziele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eurorettung, Energiewende, Klimaschutz und vieles mehr sollen „gesellschaftliche Ziele“ sein. Doch gesellschaftliche Ziele gibt es nicht – zumindest nicht in dem Sinne, dass es sich bei ihnen um Ziele der gesamten Gesellschaft handeln würde. Ziele haben nur Individuen innerhalb der Gesellschaft, manchmal schließen sie sich dann in Parteien, Vereinen oder Bürgerinitiativen zusammen, um diese Ziele durchzusetzen. <span id="more-910"></span><br />
Dem Staat kann in diesem Wettbewerb der Ziele nur die Rolle des Schiedsrichters zukommen, der darauf achtet, dass in diesem Wettbewerb der Ziele keine Rechte, wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit oder das auf Eigentum, verletzt werden. So zu tun, als gäbe es in bestimmten Fragen einen ganz großen gesellschaftlichen Konsens, auf das die ganze Gesellschaft hinarbeiten würde, heißt hingegen sich von der Idee eines Rechtsstaats, der vor Willkür schützen soll, zu entfernen.</p>
<p><em>Fabian Heinzel ist der  Autor des Buches „Erinnerung, Emotion,  Illusion“, das sich auf  eindringliche Weise mit den wissenschaftlichen  Erkenntnissen der  Gedächtnisforschung und der Macht unserer Emotionen  auseinandersetzt.  Vom Erlös jedes verkauften Exemplars werden 50 Cent  der „Alzheimer  Forschung Initiative e.V.“ (AFI), dem größten privaten  Förderer der  Alzheimer-Forschung in Deutschland, gespendet.<br />
</em><br />
Fabian Heinzel<br />
Erinnerung, Emotion, Illusion<br />
Books on Demand<br />
ISBN 978-3-8423-5971-0, Paperback, 416 Seiten</p>
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<p><a href="http://www.amazon.de/Erinnerung-Emotion-Illusion-Ged%C3%A4chtnis-Folgen/dp/3842359713/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1304331025&amp;sr=1-1">Buch bei amazon bestellen</a></p>
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		<title>Ein kleines Lob der Menschheit, des Handels, und des Internets</title>
		<link>http://king-of-blog.de/2011/05/24/ein-kleines-lob-der-menschheit-des-handels-und-des-internets/</link>
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		<pubDate>Tue, 24 May 2011 07:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kreativität ist der wohl wichtigste Faktor für den Erfolg der Spezies Mensch.  Zwar argumentiert der Kabarettist und Physiker Vince Ebert, dass Bakterien und Mikroorganismen die erfolgreichsten Spezies unseres Planeten seien, da Einzeller, Flechten oder Amöben seit Milliarden von Jahren existieren – zudem können bestimmte Flechten ein Alter von mehr als 4.500 Jahren erreichen – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kreativität ist der wohl  wichtigste Faktor für den Erfolg der Spezies Mensch.  Zwar argumentiert  der Kabarettist und Physiker Vince Ebert, dass Bakterien und  Mikroorganismen die erfolgreichsten Spezies unseres Planeten seien, da  Einzeller, Flechten oder Amöben seit Milliarden von Jahren existieren –  zudem können bestimmte Flechten ein Alter von mehr als 4.500 Jahren  erreichen – aber in kultureller Hinsicht hat der Homo sapiens sapiens  ohne Zweifel mehr geleistet.  Spätestens seit der erste unserer  Vorfahren sich mit Pfeil und Bogen auf die Jagd begeben hat, haben  Menschen gezeigt, dass sich kein Tier zu dem aufschwingen kann, was  Menschen zu leisten vermögen. <span id="more-906"></span></p>
<p>Die Unsrigen haben Mammuts erlegt  und noch die kärgsten Böden urbar gemacht, sie haben Pyramiden gebaut,  sind über den Atlantik gesegelt, haben Schriften entwickelt, die altes  Wissen jahrtausendelang festhalten können, haben Medikamente gegen Pest  und Cholera gefunden, mit Flugzeugen den Himmel erobert, die  Schallgeschwindigkeit durchbrochen, es möglich gemacht über Tausende von  Kilometern hinweg in Ton, Bild und Farbe zu kommunizieren, Opern  geschrieben, Filmwelten erschaffen und aus so ziemlich jedem  Pflanzenprodukt Schnaps destilliert.</p>
<p>Fast alle diese  Kreativleistungen sind auf die eine oder andere Weise unserem Willen zum  Überleben geschuldet. Einige, wie die Erfindung landwirtschaftlicher  Geräte oder die Erfindung der Landwirtschaft selbst dienen unserem  Überleben sehr unmittelbar, indem sie unsere Versorgung mit  Nahrungsmitteln verbessern.  Andere dienen dazu, den meist männlichen  Erfinder oder Künstler für das weibliche Geschlecht attraktiver zu  machen und so seine Aussicht auf Fortpflanzungserfolg und damit die  Überlebenschancen seiner Gene zu erhöhen.</p>
<p>All diese Leistungen  bewirken, dass unser Leben Spuren hinterlässt, auch wenn wir selbst  schon lange Vergangenheit sind. Weil sich Menschen an uns erinnern. Sie  erinnern sich an das, was wir getan haben und werden uns dafür  vielleicht hassen oder lieben. Noch lange nach unserem Tod legen  Schriften, Bauwerke, in jüngerer Zeit auch Filme, Zeugnis von unserem  Dasein ab. Sobald ein Mensch sich entscheidet, sein Wissen in bleibender  Form zu dokumentieren, steht es nicht mehr nur ihm selbst zur  Verfügung. Jede Höhlenmalerei, jedes beschriebene Stück Papier, jede  Fotografie, jede Videoaufnahme, jede Computerdatei ist eine Art  Gedächtnis, das außerhalb der Hirnfunktionen des Individuums existiert.</p>
<p>Es  ist vor allem diese Fähigkeit, erworbenes Wissen von Generation zu  Generation weiterzugeben, die uns Menschen das ermöglicht, was den  Tieren fehlt:  Den Fortschritt.</p>
<p>Das Wissen darum, wie man Pfeil  und Bogen herstellt, wie  man Ackerbau und Viehzucht betreibt, wie man  Elefanten zähmt, wie man Eisen schmiedet und wie man Papier herstellt,  wie man ein Segelboot baut, wie man sich mit Hilfe von einer Maschine  mit Tragflächen in die Lüfte erhebt und wie man ein Datensignal durch  ein Glasfaserkabel schickt, ist nicht mit den Erfindern und Entdeckern  dieser Technologien und Möglichkeiten gestorben.</p>
<p>Es ist festgehalten und weitergegeben worden und beruhte auf den  Aufzeichnungen oder Erzählungen, die andere zuvor angefertigt hatten. So  umfangreich die autobiographische Erinnerung einer Jill Price, die  weiß, was sie heute vor dreißig Jahren zu Mittag gegessen hat oder das  Faktenwissen eines Kim Peek, der zu seinen Lebzeiten 12.000 Bücher  auswendig kannte, auch sein mögen, sie sind kaum der Rede wert im  Vergleich zu dem, was in den Bibliotheken und Videotheken dieser Welt  und insbesondere im Internet vorhanden ist.</p>
<p>Der deutsche  Kulturwissenschaftler Jan Assmann verwendete als einer der Ersten  gemeinsam mit seiner Frau Aleida Assmann den Begriff „kulturelles  Gedächtnis“, der die Tradition in uns beschreiben soll, die „über  Generationen, in jahrhunderte-, ja teilweise jahrtausendelanger  Wiederholung gehärteten Texte, Bilder und Riten, die unser Zeit- und  Geschichtsbewußtsein, unser Selbst- und Weltbild prägen.“1  Gemeinsam  mit dem kommunikativen Gedächtnis, das bei Assmann auf die mündlichen  Überlieferungen der vergangenen drei Jahrhunderte begrenzt ist, bildet  es das kollektive Gedächtnis. Doch keiner dieser Begriffe reicht aus, um  das über die Jahrtausende weitergegebene und erweiterte Wissen nur  annähernd zu beschreiben. Um das zu erfassen, was wie ein Gedächtnis für  die gesamte Menschheit funktioniert. Vor allem dem Handel ist es zu  verdanken, dass sich Ideen, Innovationen und Erfindungen seit  Menschengedenken über die Kontinente verbreitet haben.</p>
<p>Entlang  der Seidenstraße, des Hellwegs und der Handelsrouten der Meere kamen  Güter aus China bis nach Paris, aus Westfalen bis nach Moskau. Je näher  Städte an Handelsrouten lagen, desto schneller entwickelten sie sich und  desto wohlhabender wurden sie. Nicht zufällig sind Metropolen wie  Hamburg, Hong Kong, New York City und Amsterdam allesamt Hafenstädte.  Städte wie diese wurden gebaut von Menschen, die jeder für sich auf ihr  individuelles Gedächtnis zugriffen und gleichzeitig das kollektiv  vorhandene Wissen nutzten. Spätestens seit der Antike haben die großen  Städte als Zentren der Kulturen dieses Wissen gebündelt.  Erst durch das  Internet ist es jetzt denkbar geworden, dass solchen Zentren und  Handelsrouten, in denen physisch viele Menschen aufeinander treffen, für  Innovationen an Bedeutung verlieren. Wahrscheinlich haben wir noch gar  nicht erfasst, was für eine Revolution das World Wide Web ist. Es hat  die Orts- und Personengebundenheit des Wissens aufgehoben.<br />
Die für  Innovationen so wichtige Nähe zu einer Handelsroute könnte durch die  Nähe zu einem Internetanschluss ersetzt werden. Die im Internet  verfügbaren Informationen übertreffen bei weitem die in 1000  Bibliotheken.</p>
<p>Und wie bei unserem persönlichen Gedächtnis  werden diese Informationen ständig neu zusammengesetzt und erweitert.  Vor einer Stunde war das Netz noch ein anderes als es jetzt in diesem  Moment ist. So wie auch Ihr Gedächtnis vor einer Stunde noch ein anderes  war. Zu den unzähligen Spuren, die zusammen die Geschichte Ihres Lebens  ausmachen, sind neue hinzugekommen. Neue Erinnerungen, die Einfluss  darauf haben, was Sie wissen, was Sie können, woran Sie glauben, wofür  Sie kämpfen und wovor Sie sich fürchten, was Sie ihren Kindern  beibringen und was von Ihnen überdauern wird. Die Sie zu dem machen, der  Sie sind.</p>
<p>1Jan Assmann: <em>Das kulturelle Gedächtnis</em>. In: <em>Thomas Mann und Ägypten</em>. C. H. Beck, München 2006</p>
<p><strong>Hinweis des Autors:</strong> Dieser Text darf von anderen  Medien übernommen werden. Mein Name muss bei einer Übernahme genannt  werden, aber nicht so, dass es aussiehst, als würde ich das jeweilige  Medium oder die Verwendung des Textes in irgendeiner Form unterstützen.  Der Text darf nicht verändert werden. Es muss auf mein Buch hingewiesen  werden. Medien, die diesen Text entnehmen, dürfen nicht an anderer  Stelle strafbare, beleidigende, politisch oder religiös extremistische,  pornographische oder jugendgefährdende Inhalte enthalten und müssen über  ein gültiges Impressum verfügen.</p>
<p><em>Fabian Heinzel ist der  Autor des Buches „Erinnerung, Emotion, Illusion“, das sich auf  eindringliche Weise mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen der  Gedächtnisforschung und der Macht unserer Emotionen auseinandersetzt.  Vom Erlös jedes verkauften Exemplars werden 50 Cent der „Alzheimer  Forschung Initiative e.V.“ (AFI), dem größten privaten Förderer der  Alzheimer-Forschung in Deutschland, gespendet.<br />
</em><br />
Fabian Heinzel<br />
Erinnerung, Emotion, Illusion<br />
Books on Demand<br />
ISBN 978-3-8423-5971-0, Paperback, 416 Seiten</p>
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		<title>Neue Studie zu Endocannabinoiden und Alzheimer</title>
		<link>http://king-of-blog.de/2011/05/23/neue-studie-zu-endocannabinoiden-und-alzheimer/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 05:55:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neurowissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Endocannabinoide]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Endocannabinoide bei der Alzheimer-Krankheit helfen könnten ist zwar schon länger bekannt, aber offenbar gibt es eine neue Studie zu diesem Thema. Die Seite &#8220;extremnews.de&#8221; berichtet: &#8221; Seit Jahrhunderten wird das aus der Hanfpflanze gewonnene Cannabis als Heil- und Rauschmittel verwendet. Die psychoaktive Substanz imitiert die Wirkung von körpereigenen Botenstoffen, den Endocannabinoiden. Diese dämpfen das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Endocannabinoide bei der Alzheimer-Krankheit helfen könnten ist zwar schon länger bekannt, aber offenbar gibt es eine neue Studie zu diesem Thema. Die Seite &#8220;extremnews.de&#8221; berichtet: &#8221; Seit Jahrhunderten wird das aus der Hanfpflanze gewonnene Cannabis als Heil- und Rauschmittel verwendet. Die psychoaktive Substanz imitiert die Wirkung von körpereigenen Botenstoffen, den Endocannabinoiden. Diese dämpfen das Schmerzempfinden, lindern Übelkeit und regen den Appetit an. <span id="more-901"></span></p>
<p>ForscherInnen am Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (ZMB) der Karl-Franzens-Universität Graz ist es nun gelungen, durch das Ausschalten eines bestimmten Enzyms eine Anreicherung des Endocannabinoids 2-AG im Gewebe zu erzielen. Die bahnbrechenden Forschungsergebnisse wurden in der aktuellen Print-Ausgabe des Journal of Biological Chemistry veröffentlicht (&#8230;).&#8221;</p>
<p><a href="http://www.extremnews.com/nachrichten/wissenschaft/15dd137659fac2f" target="_blank"><em>zum vollständigen Artikel auf &#8220;extremnews.de&#8221;</em></a></p>
<p><em>Fabian Heinzel ist der  Autor des Buches „Erinnerung, Emotion,        Illusion“, das sich auf  eindringliche Weise mit den    wissenschaftlichen     Erkenntnissen der  Gedächtnisforschung und der    Macht unserer  Emotionen    auseinandersetzt.  Vom Erlös jedes    verkauften Exemplars  werden 50  Cent   der „Alzheimer  Forschung    Initiative e.V.“ (AFI), dem  größten  privaten   Förderer der     Alzheimer-Forschung in Deutschland,  gespendet.</em></p>
<p><a href="http://www.bod.de/index.php?id=1132&amp;objk_id=502386" target="_blank">Buch bei BOD bestellen</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Erinnerung-Emotion-Illusion-Ged%C3%A4chtnis-Folgen/dp/3842359713/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1304331025&amp;sr=1-1" target="_blank">Buch bei amazon bestellen</a></p>
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		<title>Ärzte tippen bei Jüngeren selten auf Alzheimer</title>
		<link>http://king-of-blog.de/2011/05/18/arzte-tippen-bei-jungeren-selten-auf-alzheimer/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 May 2011 05:54:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fabian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Neurowissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Alzheimer]]></category>
		<category><![CDATA[Demenz]]></category>
		<category><![CDATA[Gedächtnis]]></category>

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		<description><![CDATA[Der &#8220;Focus&#8221; berichtet: &#8220;Die Alzheimer-Krankheit trifft manche Patienten schon in jungen Jahren. Viele Ärzte fahnden dann aber nach anderen Ursachen für kognitive Probleme, besonders, wenn ein Betroffener noch keine Erinnerungslücken aufweist. Für Patienten unter 60 Jahren mit entsprechenden Symptomen lautet daher nur jede zweite Diagnose „Alzheimer“, obwohl sie genau daran erkrankt sind. Zu diesem Ergebnis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der &#8220;Focus&#8221; berichtet: &#8220;Die Alzheimer-Krankheit trifft manche Patienten schon in jungen Jahren. Viele Ärzte fahnden dann aber nach anderen Ursachen für kognitive Probleme, besonders, wenn ein Betroffener noch keine Erinnerungslücken aufweist. Für Patienten unter 60 Jahren mit entsprechenden Symptomen lautet daher nur jede zweite Diagnose „Alzheimer“, obwohl sie genau daran erkrankt sind. <span id="more-896"></span></p>
<p>Zu diesem Ergebnis kam eine Studie spanischer Wissenschaftler, veröffentlicht in „Neurology“, der Fachzeitschrift der American Academy of Neurology.&#8221;</p>
<p><em><a href="http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/alzheimer-verkannter-hirnverfall_aid_628142.html" target="_blank">zum vollständigen Artikel auf &#8220;focus.de&#8221;</a></em></p>
<p><em>Fabian Heinzel ist der  Autor des Buches „Erinnerung, Emotion,       Illusion“, das sich auf  eindringliche Weise mit den   wissenschaftlichen     Erkenntnissen der  Gedächtnisforschung und der   Macht unserer  Emotionen    auseinandersetzt.  Vom Erlös jedes   verkauften Exemplars  werden 50  Cent   der „Alzheimer  Forschung   Initiative e.V.“ (AFI), dem  größten  privaten   Förderer der    Alzheimer-Forschung in Deutschland,  gespendet.</em></p>
<p><a href="http://www.bod.de/index.php?id=1132&amp;objk_id=502386" target="_blank">Buch bei BOD bestellen</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Erinnerung-Emotion-Illusion-Ged%C3%A4chtnis-Folgen/dp/3842359713/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1304331025&amp;sr=1-1" target="_blank">Buch bei amazon bestellen</a></p>
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